Seit einigen Jahren beschäftigen sich unterschiedliche Gremien in der Schweiz mit den Themen «Datenaustausch» und «Daten-Standardisierung». Während dieser Zeit waren sich die Anwenderseite und die Industrie nie einig, wessen Aufgabe es sein soll, einen Standard zu definieren. Die Industrie vertrat über lange Zeit hinweg die Meinung, dass die Anwendergruppen definieren müssten, welche Daten denn überhaupt ausgetauscht werden müssten. Die Vitodata AG als Marktführerin hat im Jahre 2008 das Projekt SMEEX lanciert. Sie übernimmt die Verantwortung für dieses Thema - unter Berücksichtigung der parallel laufenden Standardisierungsbemühungen im Markt. Die Vitodata AG versteht sich als Initiantin. Alle im Markt tätigen Unternehmungen sind eingeladen, ihre Interessen einzubringen und sich am Entwicklungsprozess soweit möglich zu beteiligen. Die Ziele der Initiantin sind ehrgeizig. Das Projekt wird so offen geführt, dass daraus nicht ein Standard für die Vitodata AG entsteht, sondern ein Standard für die Branche generell. Der Zugang zum Standard wird rechtzeitig offen gelegt, damit alle Interessenten im Gesundheitsmarkt rechtzeitig Zugriff auf die notwendigen Informationen haben.
Der Auslöser für dieses Projekt waren die unzähligen Gespräche mit vielen Playern im Markt (Hersteller, Anbieter von Leistungen in anderen Teilmärkten, Anwender usw.). Dass alle Player mit dem identischen Standard arbeiten werden, ist weitgehend auszuschliessen. Demzufolge respektiert SMEEX weitere Standards. Die Transformation in andere Standards ist berücksichtigt.
Die Transformation und der - wenn gefordert - sichere Transport kann frei im Markt angeboten werden.